Industrie in Mittelfranken 2026
Der Wirtschaftsraum Mittelfranken
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Wirtschaft Standortes Mittelfranken liegt im Jahr 2023 bei 98,0 Mrd. Euro und stellt einen
wichtigen Produktionsindikator dar. Es misst die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen (hier bezogen auf Mittelfranken)
nach Abzug von Vorleistungen. Diese wirtschaftliche Gesamtleistung konnte - wie bereits in den Vorjahren - nochmals gesteigert werden
um 8,6 % (Bayern: 7,9 %; Deutschland: 8,0 %). Die Bruttowertschöpfung Mittelfrankens, also der Gesamtwert der im Produktionsprozess erzeugten Waren und Dienstleistungen, abzüglich der Vorleistungen, liegt bei 28,0 Mrd. Euro. Das produzierende Gewerbe hat daran einen Anteil von 31,2 % (Bayern: 32,9 %; Deutschland: 29,9 %). Rund zwei Drittel erwirtschaftet der Dienstleistungssektor (68,2 %), zu dem auch industrielle Dienstleister zählen.
Zum produzierenden Gewerbe zählen der Bergbau, die Energiewirtschaft, das verarbeitendes Gewerbe und das Baugewerbe. Für die
Fokussierung auf die Industrieunternehmen werden daher die Daten des verarbeitenden Gewerbes herangezogen, zu dem auch das
produzierende Handwerk gehört.
Der Wirtschaftsraum umfasst eine Vielzahl von innovativen Unternehmen, vor allem im produzierenden Gewerbe. Die Wirtschaft
in der Region profitiert von einer starken Verzahnung mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Rund ein Drittel der 57.851
Studierenden sind in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen eingeschrieben. Die Arbeitgeber der Region bieten nahezu 800.000
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
IHK-Industrie in Mittelfranken (PDF, nicht barrierefrei, 3 MB)
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