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Nürnberg braucht bei Digitalisierung und Verwaltung mehr Tempo

Erschienen am 18.05.2026

Nürnberg braucht bei Digitalisierung und Verwaltung mehr Tempo

Nürnberg braucht bei Digitalisierung und Verwaltung mehr Tempo

 

Unternehmen sehen sich aktuell mit wachsenden Anforderungen konfrontiert. Während neue regulatorische Vorgaben zusätzliche Ressourcen binden, bleiben viele Verwaltungsprozesse weiterhin zu langsam und zu kompliziert. Ein aktuelles Beispiel ist die EU-Richtlinie NIS-2. Sie bringt für zahlreiche betroffene Unternehmen neue Pflichten mit sich – darunter höhere Anforderungen an IT-Sicherheit, zusätzliche Dokumentationspflichten, Meldeprozesse bei Sicherheitsvorfällen und klare Verantwortlichkeiten innerhalb der Unternehmen.

Gleichzeitig erleben viele Betriebe im Alltag, dass Genehmigungen, Anträge und Verwaltungsverfahren weiterhin zu lange dauern. Wer investieren, bauen, erweitern oder neue Projekte umsetzen möchte, braucht häufig viel Geduld statt verlässlicher Zeitpläne.

Aus Sicht des IHK-Gremiums Stadt Nürnberg besteht hier konkreter Handlungsbedarf. Im Positions- und Innovationspapier des Gremiums ist die Digitalisierung der Verwaltung deshalb ein zentraler Schwerpunkt.

Ziel ist es, Prozesse einfacher, transparenter und digitaler zu gestalten – vom Antrag bis zur Genehmigung. Gleichzeitig braucht es klare Zuständigkeiten und schnellere Abläufe.

Unternehmen sollten ihre Ressourcen in Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze investieren können – nicht in vermeidbare Bürokratie.

Webcode: N2170