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BfP - Medizintechnik für die Ukraine

Art der Veranstaltung
Infoveranstaltung
Zielgruppe
Einzelunternehmer/innen, Geschäftsführer/innen, Führungskräfte und Entscheidungsträger/innen, Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Projektleiter/innen, Selbstständige, Unternehmen
Ort

IHK-Akademie Mittelfranken
Walter-Braun-Straße 15
90425 Nürnberg

Preis pro Person

Das Angebot ist kostenlos.

Maximale Teilnehmerzahl
99 Freie Plätze

Dienstag, 21.07.2026

10:00–14:00 Uhr, IHK-Akademie Mittelfranken

BfP - Medizintechnik für die Ukraine

Über „Bayern – Fit for Partnership“

Das Erfolgsrezept von „Bayern – Fit for Partnership“ (BfP) ist einfach: Bayerische Unternehmen zeigen ihr gesamtes Produkt- und Leistungsspektrum und können damit wertvolle Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern herstellen. Die Beteiligung erfolgt für bayerische Unternehmen kostenlos, in diesem Fall in Form von Unternehmensbesuchen vor Ort und einer  Kooperationsveranstaltung. Sie können aktiv an der Programmgestaltung mitwirken.

Geschäftschancen für bayerische Unternehmen in der Ukraine

  • Trotz der anhaltenden Kriegssituation hat der Wiederaufbau des ukrainischen Gesundheitssystems höchste nationale Priorität. Der Investitionsbedarf liegt bei rund 15 Mrd. US-Dollar, da über 1.600 medizinische Einrichtungen beschädigt und 180 zerstört wurden. Parallel dazu wächst der Markt für medizinische Geräte dynamisch: Für den Zeitraum 2025-2030 wird ein jährliches Wachstum von knapp 6% erwartet mit einem Marktvolumen von über 320 Mrd. Euro im Jahr 2030.
  • Die Ukraine ist im Bereich moderner Medizintechnik stark importabhängig (rund 90%), wobei Deutschland bereits heute zweitwichtigster Lieferant nach China ist. Zusätzlich sichern internationale Finanzierungsprogramme die Umsetzung zahlreicher Klinik-, Reha- und Infrastrukturprojekte ab.
  • Aktuell werden von der ukrainischen Regierung konkrete Infrastrukturprojekte für den Ausbau priorisiert, darunter innovative Vorhaben, wie das unterirdische Krankenhaus „Kovcheg“, neue Kinder- und Jugendkrankenhäuser sowie psychatrische Kliniken.
  • Die Zerstörung zahlreicher medizinischer Einrichtungen hat den Bedarf an mobilen Diagnosesystemen, Telemedizin und digitalen Gesundheitsdiensten deutlich erhöht. Die nationale Strategie zur Telemedizin unterstützt diese Entwicklung gezielt: Sie fördert den Ausbau mobiler Telemedizin‑ und Diagnoselösungen sowie digitale Angebote wie Online‑Konsultationen, elektronische Rezepte und Medikamentenlieferungen.
  • Geichzeitig steigt die Zahl chronisch erkrankter Personen jährlich um etwa ein Prozent, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dadurch gewinnen digitale Monitoring-Lösungen, wie tragbare Geräte, smarte Textilien und KI-gestützte Diagnostik, weiter an Bedeutung. Self-Tracking-Apps, KI-gestützte Betreuungssysteme sowie VR- und AR-basierte Therapieanwendungen bieten hier ein hohes Marktpotenzial.
  • Auch im Bereich Reha-Technologien und Prothetik ist die Versorgung gestiegen. Langfristig ergibt sich hier aufgrund der notwendigen Anpassungen bei Prothesen ein hoher Bedarf.

Zielgruppe in Bayern

Dieses Projekt richtet sich an bayerische Anbieter von Endprodukten, Komponenten, Produktionstechnik oder IT/KI-Lösungen für die Medizintechnik, die ihre Geschäftsaktivitäten in der Ukraine auf- bzw. ausbauen möchten. Von Interesse sind u.a.

  • eHealth und Telemedizin zur Fernbehandlung und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung
  • Krankenhaus-IT für Verwaltung, Diagnostik, Labor, Medikation und Sicherheit
  • Hightech bei bildgebenden und diagnostischen Geräten sowie Diagnostiksystemen
  • (Digitale) Rehabilitationstechnologien und Prothetik für Rehazentren
  • VR/AR im Einsatz bei Therapie, Simulation und Ausbildung
  • Komponentenlieferung, Technologietransfer und Produktion für Behandlung, Therapie und Überwachung

 

 

Wir sind für Sie da

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