Zahlen und Bilanzen (02-03|2026)
Airport Nürnberg: Mehr Passagiere denn je
Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg zählte 2025 mehr als 4,5 Mio. Passagiere und verbuchte damit nach eigenen Angaben sein erfolgreichstes Geschäftsjahr. Das Passagieraufkommen stieg im Vorjahresvergleich um rund zwölf Prozent und übertraf damit den bisherigen Spitzenwert von 2018. Im Linienverkehr waren es 2,8 Mio. Passagiere, knapp elf Prozent mehr, und im Touristikverkehr gab es mit mehr als 1,6 Mio. Fluggästen einen Zuwachs von rund 13 Prozent. Im Frachtbereich wurden fast 4 700 Tonnen geflogene Luftfracht inklusive Transit abgefertigt. Das Volumen lag damit leicht unter dem Vorjahr (minus 2,4 Prozent).
Bruder Spielwaren: Umsatzziel erreicht
Die Bruder Spielwaren GmbH + Co. KG in Fürth hat 2025 ihren Umsatz leicht um 2,7 Prozent gesteigert und damit ihr Ziel von 92 Mio. Euro erreicht. Belastend für die Rendite seien hohe Energie- und Rohstoffpreise, gestiegene Personalkosten und die US-Zölle. Eine zusätzliche Herausforderung seien unkontrollierte Produktimporte über asiatische Online-Plattformen. Der Exportanteil reduzierte sich um zwei Prozentpunkte auf 66 Prozent, Deutschland bleibt stärkster Absatzmarkt. Das Investitionsvolumen betrug acht Prozent des Jahresumsatzes. Derzeit arbeiten rund 470 Beschäftigte bei Bruder in Fürth, davon 25 Auszubildende.
NürnbergMesse: Bestes ungerades Geschäftsjahr
Die NürnbergMesse Group hat 2025 rund 350 Mio. Euro umgesetzt, den bisher höchsten Wert unter den umsatzschwächeren ungeraden Geschäftsjahren. Im Vergleich zu 2023 war das ein Plus von 32 Prozent. Die 150 Veranstaltungen im letzten Jahr verzeichneten weltweit über 31 000 Aussteller und rund 1,4 Mio. Besucher, also jeweils zwölf Prozent mehr als 2023. Bei der NürnbergMesse arbeiten 1 250 Beschäftigte, davon 591 in der GmbH. Für 2026 wird ein Umsatz von rund 390 Mio. Euro erwartet, der den bisherigen Höchstwert von rund 368 Mio. Euro von 2024 übertreffen soll.
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Schwan-Stabilo: Erneuter Umsatzrückgang
Die Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag 30. Juni 2025) erneut einen Umsatzrückgang: Er lag mit rund 758 Mio. Euro um rund fünf Prozent unter dem Vorjahreswert (währungsbereinigt knapp vier Prozent niedriger). In den Geschäftsbereichen äußerte sich dies unterschiedlich deutlich: Nahezu auf Vorjahresniveau lag Schwan Cosmetics mit rund 369 Mio. Euro (minus ein Prozent), rückläufig waren dagegen der Teilkonzern Schreibgeräte mit rund 199 Mio. Euro (minus 6,8 Prozent) und das Outdoor-Segment mit knapp 189 Mio. Euro (minus 10,4 Prozent).
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Simba-Dickie: Zukauf in USA
Sinkende Geburtenraten, Veränderungen im klassischen Spielwarenmarkt und verschärfte US-Zölle machten sich 2025 bei der Simba-Dickie Group GmbH in Fürth bemerkbar: Der Umsatz ging um rund drei Prozent auf 690,8 Mio. Euro zurück. Vor allem Umsatzsteigerungen in Europa konnten die Rückgänge in den USA weitgehend ausgleichen. Mit der Übernahme des Spielwarenherstellers Sunny Days Entertainment, LLC in South Carolina möchte Simba-Dickie seine dortige Marktposition ausbauen. Die Investitionen beliefen sich 2025 auf 25 Mio. Euro. Aktuell arbeiten weltweit rund 2 400 Beschäftigte für das Unternehmen.
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