Zahlen und Bilanzen
Adidas: Rekordumsatz und deutlich höherer Gewinn
Die Adidas AG in Herzogenaurach hat 2025 einen Rekordumsatz von 24,8 Mrd. Euro (währungsbereinigt) erzielt. Das bedeutet ein Plus von 13 Prozent, das auf ein zweistelliges Wachstum in allen Märkten und Vertriebskanälen zurückgeht. Das Betriebsergebnis stieg um 54 Prozent auf rund 2,1 Mrd. Euro, der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen um fast 70 Prozent auf rund 1,4 Mrd. Euro. Für 2026 erwartet Adidas ein währungsbereinigtes Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich und ein Betriebsergebnis von rund 2,3 Mrd. Euro.
Fackelmann: Indien als Wachstumstreiber
Die Fackelmann GmbH + Co. KG in Hersbruck hat 2025 rund 476 Mio. Euro umgesetzt und weltweit ein Plus von 3,3 Prozent erzielt. Besonders stark wuchs die Firma auf dem indischen Markt – um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das USA-Geschäft litt dagegen unter den Zöllen der Trump-Regierung. Das Badmöbelgeschäft bezeichnet das Unternehmen wegen rückläufiger Baugenehmigungen und schwieriger Marktbedingungen als „herausfordernd“. Fackelmann investierte 2025 im hohen siebenstelligen Bereich in die deutschen Standorte, insbesondere Präsentierte die Fackelmann-Zahlen: Geschäftsführer Martin Strack.Hersbruck – unter anderem in Maschinenparks, die Kunststoffspritzerei sowie die Sanierung des Firmengeländes.
Schaeffler: Umsatz stabil, trotzdem negatives Konzernergebnis
Die Schaeffler AG in Herzogenaurach hat 2025 einen Umsatz von rund 23,5 Mrd. Euro erzielt, der leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereffekten stieg auf 936 Mio. Euro (plus 11 Prozent). Belastet durch hohe Einmalaufwendungen lag das Konzernergebnis aber bei minus 424 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl sank um knapp vier Prozent auf rund 110 800. Für das laufende Jahr erwartet Schaeffler Umsatzerlöse zwischen 22,5 und 24,5 Mrd. Euro.
DBL: Dienstleister für Berufskleidung wächst
Die DBL - Deutsche BerufskleiderLeasing GmbH in Zirndorf ist 2025 gewachsen. Der Bereich Berufskleidung erzielte ein Umsatzplus von rund drei Prozent auf fast 260 Mio. Euro. Der Umsatz mit Matten stieg auf 24,2 Mio. Euro (plus drei Prozent). Der Bereich Flachwäsche blieb laut DBL mit 40,2 Mio. Euro stabil. Die Neuinvestitionen beliefen sich auf rund 26,2 Mio. Euro (Vorjahr: 11 Mio. Euro). Die Belegschaft lag 2025 bundesweit mit rund 3 300 Beschäftigten leicht über Vorjahresniveau.
Puma: Verlustreiches Jahr
Die Puma SE in Herzogenaurach hat 2025 ein deutlich schwächeres Jahr verzeichnet: Der Umsatz fiel um 13 Prozent (währungsbereinigt acht Prozent) auf 7,3 Mrd. Euro, dabei lagen alle Regionen und Produktbereiche im Minus. Das operative Ergebnis (EBIT) rutschte auf minus 357 Mio. Euro, unter dem Strich stand ein Verlust von 644 Mio. Euro. Eine Dividende soll nicht ausgeschüttet werden. Für das laufende Jahr rechnet Puma mit einem weiteren Umsatzrückgang „im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich“. Das operative Ergebnis soll im Minus liegen (minus 50 bis minus 150 Mio. Euro). Puma streicht zudem im Zuge eines Transformationsprozesses 1 400 Stellen.
Sparda-Bank: Stabile Zahlen für 2025
Die Sparda-Bank Nürnberg eG kann für 2025 stabile Zahlen vorweisen: So blieb die Bilanzsumme mit 5,5 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Die Kundeneinlagen stiegen um 1,6 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro, der Gesamtkreditbestand auf 3,7 Mrd. Euro (plus 2,5 Prozent). Die Bank konnte über 5 000 Giro-Neukunden gewinnen, ein Plus von etwa 13 Prozent. Die Neuzusagen von Immobilienfinanzierungen gingen allerdings auf 374,8 Mio. Euro zurück (minus 18,5 Prozent). Aktuell arbeiten bei der Sparda-Bank 412 Beschäftigte, darunter 53 Auszubildende inklusive dual Studierender.
Strobl Pumpen: Zufrieden trotz Umsatzrückgang
Die Strobl Pumpen GmbH & Co. KG in Hilpoltstein zeigt sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2025 – obwohl es nach zwei sehr positiven Jahren einen Umsatzrückgang gab. Grund dafür war nach eigenen Angaben, dass im Gegensatz zu den Vorjahren keine Großprojekte abgerechnet wurden. Das Unternehmen hat mehr als 2 500 Pumpen ausgeliefert, etwa so viele wie im Vorjahr. Bei Strobl arbeiten 19 Beschäftigte, darunter ein Auszubildender.
Umweltbank: Ergebnis im Rahmen
Die Umweltbank AG in Nürnberg hat 2025 nach vorläufigen Zahlen ein Ergebnis vor Steuern von 6,4 Mio. Euro erwirtschaftet. Sie liegt damit nach eigenen Angaben im Rahmen der aufgestellten Prognose von fünf bis zehn Mio. Euro und weist nach den Verlustjahren 2023 und 2024 erstmals wieder ein positives Ergebnis vor Steuern aus. Bei der Bank arbeiteten zum Jahresende rund 360 Beschäftigte. Für das laufende Jahr rechnet das Kreditinstitut mit einem Ergebnis vor Steuern zwischen 12,5 und 17,5 Mio. Euro. Die Privatkundeneinlagen sollen um über eine Mrd. Euro auf rund 5,4 Mrd. Euro anwachsen und die Zahl der Kunden um rund 75 000 auf 260 000 steigern.
GRR: Plus beim Dienstleister für Spezialimmobilien
Die GRR Garbe Retail Real Estate GmbH in Nürnberg zieht eine positive Bilanz für 2025: Das auf Einzelhandelsimmobilien mit Schwerpunkt Nahversorgung spezialisierte Unternehmen steigerte sein verwaltetes Vermögen (Assets under Management, AuM) auf 2,88 Mrd. Euro (plus 5,5 Prozent). Zum Jahresende umfasste das Portfolio 543 Objekte mit Bezug zum Lebensmittelhandel. GRR schloss insgesamt 19 Transaktionen ab: 25 Bestandsimmobilien wurden veräußert und 16 neue Objekte akquiriert. Das Gesamtvolumen der Abschlüsse belief sich auf rund 200 Mio. Euro. Im Vermietungsmanagement wurde mit 93 abgeschlossenen Verträgen ein zusätzliches Mietvolumen von insgesamt rund 61 Mio. Euro erzielt.
Teambank: Deutliches Minus bei Ratenkrediten
Die Teambank AG in Nürnberg muss für 2025 ein deutliches Minus in die Bücher schreiben: Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf minus 29 Mio. Euro. Im Vorjahr wurde noch ein positives Ergebnis von 23 Mio. Euro erzielt. Als Hauptgrund bezeichnet das Kreditinstitut das „anhaltend herausfordernde gesamtwirtschaftliche Umfeld“. Der Ratenkreditbestand verringerte sich leicht und lag bei 9,1 Mrd. Euro (minus vier Prozent). Die Bilanzsumme verringerte sich ebenfalls leicht auf 10,5 Mrd. Euro (minus 3,5 Prozent). Es wurden 200 Mio. Euro Provisionen an die Partnerbanken ausgeschüttet, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ergebe sich im Wesentlichen aus dem geringeren Geschäft mit Restschuldversicherungen.
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