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Beim Jahresempfang des IHK-Netzwerks „Frauen Unternehmen Wirtschaft“ standen aktuelle Entwicklungen wie der Social-Media-Trend der „Tradwives“ und die Bedeutung von Frauen in der Wirtschaft im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung, die bereits zum sechsten Mal stattfand, tauschten sich Frauen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aus. Dr. Silke Borgstedt, Geschäftsführerin des Sinus-Instituts, beleuchtete in ihrer Keynote „Die Sehnsucht nach dem Heimchen am Herd“, warum traditionelle Rollenbilder bei manchen gerade in unsicheren Zeiten wieder an Anziehungskraft gewinnen.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Gleichberechtigte Teilhabe am Arbeits- und Wirtschaftsleben braucht Sichtbarkeit, verlässliche Strukturen und Weitsicht – etwa bei der Frage, ob Kinderbetreuung als Kostenfaktor oder als Investition in die Zukunft verstanden wird. Der Abend bot auch wieder viel Raum für den persönlichen Austausch. „Mit ,Frauen Unternehmen Wirtschaft‘ wollen wir Frauen in der regionalen Wirtschaft besser vernetzen, Vorbilder sichtbar machen und den offenen Erfahrungsaustausch stärken“, so Organisatorin und IHK-Kommunikationsleiterin Frauke Wille.

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