Pumpspeicher Happurg: Energiewende braucht Speicher
Das Pumpspeicherkraftwerk Happurg wird derzeit für rund 250 Millionen Euro saniert und soll 2028 wieder ans Netz gehen. Nach der Modernisierung wird die Anlage eine Leistung von 160 Megawatt und eine Speicherkapazität von 850 Megawattstunden bieten. Damit kann sie bis zu fünf Stunden lang Strom mit voller Leistung einspeisen und wichtige Schwankungen von Wind- und Solarstrom ausgleichen.
Bei einem Besuch der Baustelle betonte Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger die Bedeutung von Speichern für die Energiewende und die Versorgungssicherheit. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte Schwarzstartfähigkeit des Kraftwerks: Im Falle eines Stromausfalls kann Happurg ohne externe Energiezufuhr wieder hochgefahren werden.
Bereits heute verfügen die vier aktiven Pumpspeicherstandorte in Bayern über eine Gesamtleistung von rund 550 Megawatt und eine Speicherkapazität von 2,3 Millionen Kilowattstunden pro Zyklus. Mit Happurg und dem geplanten Pumpspeicherwerk Riedl im Landkreis Passau sollen diese Kapazitäten künftig deutlich erweitert werden. Dadurch wird die Speicherung erneuerbarer Energien gestärkt und die Stromversorgung noch stabiler.
Quelle: StMWi
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