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SBTi Corporate Net-Zero Standard 2.0: neue Anforderungen verändern die Klimastrategie von Unternehmen

Erschienen am 22.09.2026

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die stärkere Differenzierung von Unternehmen nach Größe, die getrennte Betrachtung von Scope-1- und Scope-2-Emissionen sowie ein neuer Fokus auf die tatsächlich wesentlichen Scope-3-Emissionen. Zudem gewinnen Governance, Datenqualität und Transparenz deutlich an Bedeutung. Unternehmen müssen künftig stärker belegen, welche Maßnahmen sie zur Emissionsminderung ergreifen und wie diese zur Zielerreichung beitragen. Auch der Umgang mit unvermeidbaren Restemissionen wird präziser geregelt. Kohlenstoffentnahmen und Klimabeiträge werden in ein strukturiertes Rahmenwerk eingebunden, wobei direkte Emissionsreduktionen weiterhin Vorrang haben.

Für Unternehmen bedeutet dies höhere Anforderungen an Datenmanagement, Berichterstattung und Unternehmenssteuerung. Gleichzeitig bietet die neue Version die Möglichkeit, Klimastrategien stärker auf die tatsächlich relevanten Emissionsquellen auszurichten.

Die Einführung erfolgt schrittweise: Ab dem 1. Februar 2027 können Unternehmen zwischen Version 1.3.1 und 2.0 wählen. Ab dem 1. Februar 2028 müssen neue Zielsetzungen den Anforderungen der Version 2.0 entsprechen.

Weitere Informationen finden Sie unter: SBTi Corporate Net-Zero Standard 2.0: neue Anforderungen verändern die Klimastrategie von Unternehmen - IZU

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