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Beruflicher Erfolg geht auch ohne Studienabschluss“, sagt Stefan Kastner, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Berufsbildung. Er verweist auf die große Bandbreite von weit über 200 Ausbildungsberufen allein im IHK-Bereich und die Praxisnähe einer beruflichen Ausbildung. Zudem hätten die Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz hervorragende Beschäftigungs- und Karrierechancen, denn viele Unternehmen benötigen dringend qualifizierten Nachwuchs und der Bedarf wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen.

Ausbildung verkürzen: Studienaussteiger, die sich für eine Berufsausbildung entscheiden, können den IHK-Abschluss oft innerhalb von nur eineinhalb Jahren erreichen. Das ist möglich, wenn der Ausbildungsberuf einen Bezug zum abgebrochenen Studienfach hat und außerdem folgende Voraussetzungen vorliegen: Studium von mindestens zwei Semestern mit mindestens 30 Credit Points (ECTS). Dann kann die Ausbildungsdauer in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb auf 18 Monate verkürzt werden (bei Berufen mit einer Dauer von 3,5 Jahren auf 24 Monate).

Ausbildungsstart und Vergütung: Kastner weist darauf hin, dass die Ausbildung an jedem Kalendertag des Jahres begonnen werden kann. Die Studienaussteiger sind also nicht an den Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September gebunden. Und viele vormalige Studierende schätzen, dass sie vom ersten Tag an eine Ausbildungsvergütung bekommen und damit finanziell unabhängiger sind. Und noch ein wichtiger Punkt: Ein Auslandsaufenthalt ist auch während einer Ausbildung möglich.

durch Weiterbildung auf eine Stufe mit einem Studium: Direkt im Anschluss an die Ausbildung können erfolgreiche Absolventen einer IHK-Ausbildung mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung zum Bachelor Professional beginnen (z. B. Wirtschaftsfachwirt/-in). Diese führt in nur einem weiteren Jahr auf Stufe 6 des DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) und damit auf dieselbe DQR-Stufe wie ein Studium.

vom Studienausstieg direkt in die Weiterbildung: Für manche Studienaussteiger kann auch der direkte Einstieg in eine berufliche Weiterbildung zum Bachelor Professional ein guter Weg sein. Das ist mit mindestens 90 ECTS-Punkten möglich. Voraussetzung ist auch hier, dass die angestrebte Weiterbildung einen Bezug zum abgebrochenen Studium hat (z. B. von einem BWL-Studium zum Wirtschaftsfachwirt IHK). Auch auf diesem Weg kann man nach nur kurzer Zeit Stufe 6 des DQR erreichen.

Koordination: IHK, Tel. 0911 1335-1223

florian.kelch@nuernberg.ihk.de

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