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Anfang September starteten 6 225 junge Menschen in Mittelfranken ihre Ausbildung in Industrie, Handel und Dienstleistungen. Der Anteil ausländischer Azubis ist so hoch wie nie. Dennoch sind noch etliche Ausbildungsstellen unbesetzt. Die aktuellen Eintragungszahlen liegen um 6,6 Prozent unter denen des Vorjahres. Ein Rückgang, der in erster Linie auf die angespannte konjunkturelle Lage zurückzuführen ist.

In den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen wurden bisher 2 156 Neuverträge geschlossen (minus 6,5 Prozent). Während die Zahlen im Bereich Metalltechnik weitgehend konstant sind, sind sie in den elektrotechnischen Berufen eher rückläufig. Auslöser sind hier die Fachinformatiker/-innen mit einem Rückgang von 40 Prozent im Vorjahresvergleich. 4 069 Ausbildungsverträge wurden bisher in kaufmännischen Ausbildungsberufen geschlossen (minus 6,6 Prozent). Bei Banken sowie im Verkehrs- und Transportgewerbe haben die Neueintragungen sogar leicht zugelegt, die anderen kaufmännischen Berufsgruppen sind dagegen leicht rückläufig. Auffälligkeiten in einzelnen Berufen gibt es hier nicht.

Besorgniserregend ist laut Kastner die hohe Zahl der unversorgten Schulabgänger, obwohl noch zahlreiche Lehrstellen unbesetzt sind. Nur dank der steigenden Zahl ausländischer Azubis sei die Zahl der vakanten Stellen nicht noch höher. Offenbar sei die duale Ausbildung gerade im Ausland sehr gefragt: Über 22 Prozent der neuen Auszubildenden kommen aus dem Ausland. Bemerkenswert ist, dass ausländische Jugendliche mit 28 Prozent deutlich häufiger in kaufmännischen Ausbildungsberufen vertreten sind als im gewerblich-technischen Bereich (14 Prozent). Besonders hoch ist der Anteil an ausländischen Auszubildenden im Hotel- und Gaststättengewerbe. Nur 26 Prozent der Auszubildenden in dieser Berufsgruppe haben die deutsche Staatsangehörigkeit, 74 Prozent kommen aus dem Ausland. 43 Prozent der Azubis in dieser Berufsgruppe kommen aus Vietnam.

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