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Beratung Auslandsgeschäft

Go International – Fit für Auslandsmärkte

Go International – Fit für Auslandsmärkte

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Dipl.-Geograph Christian Hartmann

Dipl.-Geograph Christian Hartmann

Afrika, Europa, Außenwirtschaftsförderung Tel: +49 911 1335 1357

Go International, das Top-Exportförderinstrument des Freistaats Bayern für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), unterstützt Firmen bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte, die Zuschüsse können relativ unkompliziert beantragt werden. Diese speisen sich in der aktuellen  Förderperiode (2015 – 2020) wie bisher aus Geldern des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie neu hinzugekommen aus EFRE-Mitteln, also dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Im Rahmen von "Fit für Auslandsmärkte – Go International" werden mittelständische bayerische Unternehmen, die bisher nicht oder nur wenig im Auslandsgeschäft tätig waren, bei der Erschließung von neuen Absatzwegen und -märkten unterstützt. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der bayerischen IHKs und Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit dem Außenwirtschaftszentrum Bayern.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Unternehmen (inklusive Angehörige freier Berufe), die

  • ihren Sitz bzw. eine wesentliche Betriebsstätte (=Internationalisierungsaktivität) in Bayern haben,
  • der "Definition der kleinen und mittleren Unternehmen durch die Kommission" der Europäischen Union in der jeweils gültigen Fassung entsprechen (zuletzt ABL L 124/36 vom 20. Mai 2003), d.h.
    • weniger als 250 Beschäftigte,
    • Umsatz nicht über 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme nicht über 43 Mio. Euro,
    • keine Beteiligung von Großunternehmen (Nicht-KMU) von 25 Prozent oder mehr,
  • und keine offensichtliche Insolvenzgefährdung aufweisen.

Förderumfang / Förderquote

Förderfähig  ist  maximal  die  Markterschließung zweier  neuer  Länder.  Der  Bewilligungszeitraum zur  Umsetzung  der  Maßnahmen  beträgt  pro  Land  bis  zu  12  Monate.  Die  Beantragung  eines zweiten  Landes  ist  erst  nach  Einreichung  des  Verwendungsnachweises  für  das  erste  Zielland möglich.

Für die Umsetzung der förderfähigen Maßnahmen beträgt der Zuschuss bis zu 50 Prozent der  EU-kofinanzierungsfähigen Ausgaben für die realisierten Maßnahmen, maximal jedoch 20 000 Euro pro Unternehmen und Zielmarkt.

Die maximale Förderquote hängt ab vom Standort des Unternehmens:

  • Betriebe mit Sitz in Stadt und Landkreis Ansbach, Stadt Schwabach sowie in den Landkreisen Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen und Roth können mit einer Förderung von 50 Prozent der Projektkosten rechnen.
  • Für Unternehmen in Erlangen, Landkreis Erlangen-Höchstadt, Stadt und Landkreis Fürth, Nürnberg und Nürnberger Land gilt ein Höchstsatz von 30 Prozent.

Unternehmen, die ins Ausland gehen wollen, werden von der jeweiligen IHK im Vorfeld beraten, etwa über nötige Schritte wie auch die Wahl geeigneter Zielländer.

Alle nötigen Informationen wie auch die Antragsformulare können auf der Internetseite www.go-international.de heruntergeladen und  müssen bei der jeweils regional zuständigen IHK eingereicht werden.

 
 
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