Azubis helfen Schülern bei der Berufswahl
Ausbildungs-Scouts: Auszubildende besuchen bereits seit zehn Jahren Schulklassen, stellen ihre Berufe vor und werben für die berufliche Ausbildung.
Auszubildende besuchen Schulklassen, stellen ihre Berufe vor und werben für die berufliche Ausbildung: So lässt sich der Einsatz der „IHK-Ausbildungs-Scouts“ zusammenfassen, die seit nunmehr zehn Jahren in Bayern aktiv sind. Bei den Besuchen beantworten sie Fragen der Jugendlichen auf Augenhöhe und geben authentische Einblicke in die Ausbildung. Ziel ist es, junge Menschen noch in der Schule von einer Ausbildung zu überzeugen. Bei einer Jubiläumsveranstaltung in der IHK für München und Oberbayern wurde eine Zwischenbilanz nach zehn Jahren Ausbildungs-Scouts gezogen. Außerdem haben Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt und BIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl besonders engagierte Betriebe und Schulen ausgezeichnet. Bayernweit erhielten 367 Schulen und 355 Betriebe eine Ehrung für ihr langjähriges Mitwirken.
„Die IHK-Ausbildungs-Scouts sind unser Premiumprodukt für die Berufsorientierung, denn niederschwelliger können Schülerinnen und Schüler nicht informiert werden“, so Stefan Kastner, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Berufsbildung. „In Mittelfranken werden viele neue Azubis durch den Einsatz der Ausbildungs-Scouts gewonnen. Wir können jedem Ausbildungsbetrieb nur empfehlen, engagierte Azubis für dieses Projekt zu melden.“ In den zehn Jahren haben sich bayernweit mehr als 7 000 Azubis aus rund
2 000 Betrieben als Scouts engagiert. Dabei gaben sie bayernweit mehr als 250 000 Schülerinnen und Schülern Einblicke in die duale Ausbildung. In Mittelfranken konnten die Scouts in den zehn Jahren über
50 000 Schülerinnen und Schüler erreichen. Getragen wird das Projekt vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und von den bayerischen IHKs.
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