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Geschichte

Messen: Schaufenster für die Welt

 

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Katharina Söll

Katharina Söll

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Am 11. Oktober schlossen sich vor 60 Jahren nach rund viermonatiger Dauer die Pforten der Deutschen Verkehrsausstellung 1953. Erstmalig nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die junge Bundesrepublik in einer Leistungsschau die neuesten Errungenschaften im Verkehrswesen und ihre Erfolge im Ausbau der Infrastruktur einem großen Publikum präsentiert.

14 Hallen widmeten sich dem Bahn-, Straßen-, Wasser- und Luftverkehr, dem Post- und Fernmeldewesen, den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fremdenverkehr. Die Raumfahrt war mit einer 15 Meter hohen Forschungsrakete vertreten. Mehr als drei Millionen Schaulustige besuchten das weitläufige Gelände auf der Theresienhöhe.

Werbung für die Deutsche Verkehrsausstellung, 1953

Werbung für die Deutsche Verkehrsausstellung, 1953

Zu den Attraktionen gehörte dabei eine 900 Meter lange Seilbahn zwischen Ausstellungspark und Theresienwiese. Die Schirmherrschaft lag bei Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss, der die Ausstellung auch eröffnet hatte. Sie galt als erste deutsche Großveranstaltung mit internationaler Bedeutung.

Offizieller Katalog zur Deutschen Verkehrsausstellung, 1953

Offizieller Katalog zur Deutschen Verkehrsausstellung 1953

Dr. Richard Winkler, stv. Leiter des Bayerischen Wirtschaftsarchivs: "Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann Münchens Aufstieg zu einem weithin bekannten Messeplatz, 1908 eröffnete auf der Theresienhöhe der Ausstellungspark, der im Zweiten Weltkrieg einem Bombenangriff zum Opfer fiel. 1948 fand mit einer 'Presse-Ausstellung' die erste Nachkriegsveranstaltung statt. Eine Vielzahl von Katalogen und Ausstellerverzeichnissen dokumentiert im Wirtschaftsarchiv die Leistungsfähigkeit des bayerischen Messewesens."

Fotos: Bayerisches Wirtschaftsarchiv BWA

 
 
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